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Ein Übertraining kann zu chronischer Müdigkeit, Krankheitsanfälligkeit und Lustlosigkeit führen. Als Therapie ist insbesondere Ruhe und gute Ernährung wichtig.

Übertraining

Die Formulierung von ehrgeizigen Trainingszielen bei Hobbysportlern – und in einem gewissen Maß auch bei Profisportlern – kann hin und wieder zu Situationen führen, bei denen die Leistungsfähigkeit trotz intensivem Training nicht mehr ansteigt, sondern sich sogar verschlechtert. Diese Zustände des Übertrainings müssen so schnell wie möglich erkannt werden.

Das Übertrainingssyndrom

Beim Übertrainingssyndrom, wie es auch genannt wird, kann es zu physischen Folgen wie Abfall der Leistungsfähigkeit, chronische Müdigkeit und höhere Krankheitsanfälligkeit sowie zu psychischen Symptomen wie Lustlosigkeit und fehlende Motivation oder sogar zu depressiven Zuständen kommen. Fortgesetzte intensive Trainingseinheiten trotz solcher Symptome können nicht selten auch zu einem erhöhten Unfall- und Verletzungsrisiko bei den Athleten führen.

Ruhe und gute Ernährung als Therapie

Falls man solche Symptome verspürt, sollte man entsprechende Gegenmaßnahmen treffen, also eine genügend lange Pause einlegen beziehungsweise Intensität und Dauer der Trainingseinheiten deutlich reduzieren. Das Einführen von Ausgleichssportarten im Trainingsprogramm sowie die Überprüfung der Diät sind ebenfalls Faktoren, die berücksichtigt werden sollten. Zu betont einseitige Ernährungsformen oder mangelnde Vitamin-, Mengen- und Spurenelementzufuhr müssten in der Nahrungszufuhr besonders überprüft werden, weil bei hoher Leistung unbemerkt solche Elemente vermehrt verbraucht werden. Eisen sowie die ganze Reihe der B-Klasse-Vitamine, aber auch Folsäure und einige Spurenelemente wie Zink oder Selen sind sehr wichtig, da ohne diese Elemente Blutarmut entstehen kann, die die Sauerstofftransportkapazität im Blut reduziert.