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Muskelkontraktion einfach erklärt – Muskelfasern, verkürzen sich indem deren Myofibrillen ineinander gleiten. Eine wichtige Rolle spielen dabei Myosin & Actin.

Muskelkontraktion

So selbstverständlich wie wir uns jeden Tag in unsere täglichen Aktivitäten begeben, so sollte man doch nicht vergessen, dass jede Bewegung die wir machen, das Ergebnis von unzähligen muskulären Kontraktionen in unserem Körper ist. Durch die Kontraktion der Muskeln, die über Sehnen an bestimmten Ansatzpunkten an den Knochen befestigt sind, kann so das ganze Skelett in Bewegung gebracht werden.

Myofibrillen

Jeder Muskel in unserem Körper besteht aus Zellen in denen kontraktile Elemente zu finden sind, die Muskelfasern. Die Muskelfasern, die aus so genannten Myofibrillen bestehen, sind in der Lage sich zu verkürzen, in dem die Myofibrillen (Actin und Myosin) ineinander gleiten. Durch die Verkürzung der Myofibrillen, die nur durch Energieverbrauch in Form von phosphatreichen Verbindungen (ATP) möglich ist, ermöglicht die muskuläre Kontraktion so die bewusste Bewegung.

Myosin und Actin: kontraktile Elemente

Die kontraktilen Elemente (Myofibrillen) werden von Actin und Myosinfilamenten gebildet und sind in den Muskelzellen in Serie (hintereinander) und parallel (nebeneinander) angeordnet. Die einzelnen Actin-Myosin Filamente sind in Einheiten organisiert, die auch Sarkomere genannt werden. Durch die aufeinander folgenden Anordnung dieser Sarkomere im Muskel entsteht die typische Querstreifung der bewusst bewegten Muskulatur, die von der glatten Muskulatur unterschieden wird, die diese Querstreifung nicht besitzt und die auch nicht bewusst bewegt werden kann. Alle bewusst bewegten Muskeln in unserem Körper werden über die Aktivität von Nervenimpulsen aktiviert, die zentral im Zentralnervensystem (ZNS) koordiniert sind.