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Sportliche Leistungssteigerung kann anhand Kraft oder Ausdauer gemessen werden. Entweder durch Bestimmung der absoluten Muskelkraft oder durch Messung metabolischer Faktoren.

Kraft und Ausdauer

Jeder, der leidenschaftlich oder aus gesundheitlichen Gründen trainiert, wird sich früher oder später fragen, wie es um seine persönliche sportliche Leistung steht. Der eine, weil er versuchen wird, seine Leistung zu verbessern, der andere vielleicht, weil er sich über den Kalorienverbrauch wundern wird.

Leistungssteigerung

Das A und O einer Leistungsverbesserung geht unweigerlich über eine objektive Leistungsmessung. In der Sportphysiologie wird zur Leistungsmessung die absolute Kraft gemessen, wenn es darum geht, die pure Muskelkraft zu bestimmen, während bei der Ausdauerleistung grundsätzlich metabolische Faktoren gemessen werden müssen.

Ein Grundbegriff der Ausdauerleistung ist die Leistungsmessung unter aeroben Bedingungen, der mit der beginnenden Bildung von Laktat (Milchsäure) im Muskel eine Grenze gesetzt ist. Das Laktat entsteht im Muskel, wenn bei einer Ausdauerleistung die Energiebereitstellung nicht mehr nur aerob, also unter Verwendung von Sauerstoff, bereitgestellt wird, sondern zusätzlich anaerob ohne Sauerstoffverbrauch stattfindet. Die anaerobe (sauerstofffreie) Herstellung von phosphathaltigen energiereichen Verbindungen (ATP) führt zur Bildung von Laktat, das in der Muskelzelle akkumuliert. Da das Laktat eine schwache Säure ist, führt sie zu einer Ansäuerung des Zellinneren in der Muskelzelle. Die Ansäuerung im Zellinneren der Muskelzelle ist einer der Faktoren, der zur Ermüdung des Muskels führt.