Header Image

Die genaue Ursache von Muskelkrämpfen ist nicht bekannt. Trotzdem kann man Krämpfe vermeiden & behandeln.

Muskelverhärtungen & Muskelkrämpfe

Muskelverhärtungen oder Muskelkrämpfe gehören zu den häufigsten Nebenerscheinungen bei jeder sportlichen Aktivität. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei definitionsgemäß nicht um Sportverletzungen, da keine Läsionen am Muskel-Sehnen- und Bandapparat auszumachen sind. Nichtsdestotrotz sind Muskelverhärtungen und Muskelkrämpfe schmerzhaft und können die muskulären Leistungen stark beeinträchtigen. Da es sich hier meistens um bagatellisierte Zustände handelt, weiß man nicht viel über die eigentliche Ursache dieser störenden Vorkommnisse.

Ursachen von Muskelverhärtungen    

Es wird vermutet, dass ein Unvermögen zwischen der muskulären Leistung und der entsprechenden Durchblutung der Muskulatur zu diesem schmerzhaften Komplex führen kann. In der Tat scheint die Akkumulation von Toxinen im Begleitbindegewebe, das die Nervenstränge zur Muskulatur enthält, eine übermäßige Aktivität der Nervenfasern auszulösen, die im Endeffekt eine lokale Kontraktion einzelner Muskelabschnitte bewirkt.

Symptome von Muskelverhärtungen    

Die Muskeln fühlen sich stellenweise hart und schmerzhaft an, oder es sind sogar verhärtete, schmerzhafte Knötchen im Muskel tastbar. Eine Muskelaktivität ist unter diesen Schmerzen trotzdem möglich. Im Unterschied zu den Krämpfen, die in der Regel einige Stunden nach der sportlichen Aktivität auftreten, entstehen Muskelverhärtungen bereits während der Aktivität.

Behandlung

Im Gegensatz zu den akuten Sportverletzungen, bei denen das R.I.C.E.-Schema zur Anwendung kommt, stehen bei der Behandlung von Muskelverhärtungen eher warme Bäder und Massagen im Vordergrund. Medikamentöse Behandlungen sind in der Regel nicht notwendig. Da es sich aber um eine Entzündung des lokalen Bindegewebes handelt, können entzündungshemmende Pflaster lokale, nicht steroidale Entzündungshemmer (NSAR) vorteilhaft auf die Muskelanspannungen wirken. Bei häufigerem Auftreten von Krämpfen sollte neben der peripheren Blutzirkulation auch die Ernährung überprüft werden, denn ein Mangel an Mengenelementen wie Kalzium und Magnesium kann ebenfalls Krämpfe hervorrufen.